Auf Empfehlung des Bankenverbandes werden die Filialen der privaten Geldhäuser ab sofort bei Außentemperaturen von mehr als 30 Grand zumindest teilweise geschlossen. Diese neue Regelung tritt ab dem 21.06.2013 in Kraft, gilt zunächst aber nur für Bereiche, in denen Mitarbeite in engen geschlossenen Räumen arbeiten müssen, also beispielsweise in Geldautomaten und Kontoauszugsdrucken.
"Wir denken bei der Regelung an die Gesundheit unserer Mitarbeiter", sagte Verbandschef Jürgen Fitschen gegenüber unserem Reporter. Ein möglicher Grund: in einer Filiale der Deutschen Bank (auch dort ist Jürgen Fitschen Chef) im sächsischen Oschatz ist der im Geldautomat tätige Azubis Kevin A. bei dem Versuch, diesen mittels Besprengen mit Wasser abzukühlen, beinahe ertrunken. Er konnte im letzten Augenblick von Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr gerettet werden.
Der Deutsche Sparkassen und Giroverbank prüft, seinen Mitgliedern eine generelle "Anzugserleichterung" zu empfehlen. Insbesondere die männlichen Beschäftigten sollen künftig bei Temperaturen ab 30 Grad im Bermudashorts zum Dienst erscheinen dürfen. Laut unseres Informanten scheut man dort derzeit aber noch ggf. wieder aufkommenden Diskussionen um Steuerparadiese in der Karibik.
Im genossenschaftlichen Bankensektor ist man sich uneins über mögliche Hitzefreiregelungen (o.ä.). Die Sparda-Banken erklären sich solidarisch mit ihrem Stammkundenklientel bei der Bahn und schalten Klimaanlagen künftig nach dem Zufallsprinzip ab. Die PSD-Banken planen -ebenfalls in Anlehnung an Ihre alte Kundenklientel- die ein Einführung einer telefonischen Hotline.
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